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Tantra

Über Tantra ist schon viel geschrieben worden. Vieles ist nah an der Quelle, vieles durch Weichzeichner und New Age Sentimentalität entstellt, vieles bedient die Sehnsucht nach Erotik und Nähe.

Für uns ist Tantra ein alter, sehr alter Impuls des integralen Denkens und Handelns. Ein spiritueller Pfad, der zur Ganzheit führt. Eine Schule der Vervollkommnung, des Heilwerdens, des Friedenschließens.

Wenn wir von tantrischer Arbeit reden heißt das: Um ganz zu werden, gilt es die Dualität zu transformieren. Es bedeutet das Anschauen unserer positiven wie negativen Emotionen - die Arbeit an unseren maskulinen und femininen Aspekten - die Arbeit an allem, was zunächst unvereinbar erscheint, paradox, unlösbar.

Es bedeutet: Annehmen. Akzeptieren, was ist. Es ist die Ausweitung der Kampfzone und das Ende des bewaffneten Kampfes. Am Anfang des tantrischen Weges gibst Du die Waffen ab und öffnest die Kellertüren.

 

Kellertuer

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